Reiseablauf
Fahrradreisen KUBA - 1000 km durch den Osten (Geführte Biketouren)
| Tag | Ablauf |
| 1.-2. Tag (15 km) | Erst 'mal ankommen Nachmittags Ankunft auf dem Flughafen Holguín und Transfer ins Hotel. Hier können wir uns bei einem Getränk am Swimmingpool von der Reise erholen. Zum Akklimatisieren und Durchchecken der Fahrräder bleiben wir einen Tag in Holguín. |
| 3. Tag (79 km) | Auf ebenen Straßen Richtung Sierra Maestra Frühmorgens machen wir uns auf den Weg nach Bayamo, der Hauptstadt der Provinz Granma, am Fuße der Sierra Maestra. Eine topfebene Strecke meist mit leichtem Rückenwind bringt uns in wenigen Stunden an unser Etappenziel. Bayamo ist eine reizvolle Stadt mit gut erhaltener Bausubstanz aus der Kolonialzeit und einer interessanten Geschichte. |
| 4. Tag (70 km) | Eine alte Hafenstadt Durch reizvolle Kulturlandschaft mit vielen kleinen Gemüsebau-Betrieben fahren wir weiter nach Manzanillo, wo wir erstmals den Blick auf das Meer genießen können. Auf einer Erhebung liegt das Hotel "Guacanayabo", wo wir einmal übernachten. |
| 5. Tag (77 km) | Immer am Meer entlang Weiter geht's entlang der Küste nach Niquero, einem freundlichen untouristischen Städtchen, wo wir in einem kleinen Hotel unterkommen. Niquero ist vom Tourismus kaum berührt, und die Bevölkerung ist hier besonders hilfsbereit und kontaktfreudig. |
| 6. Tag (Ruhetag) | Ein Tag in Niquero In diesem Örtchen kann man interessante Dinge erleben und nette Kontakte knüpfen. Auch ein Ausflug ins nahegelegene Naturschutzgebiet oder zum Strand ist möglich. Nicht weit von hier strandeten 1956 die Revolutionäre um Fidel Castro mit ihrer berühmt gewordenen Yacht "Granma" und begennen den bewaffneten Kampf gegen die Batista-Diktatur. Heute ist dieser Ort ein beeindruckendes Nationaldenkmal. |
| 7. Tag (60 km) | Auf zur Karibik Frühmorgens Aufbruch nach Marea del Portillo, wo wir in einem Hotel der gehobenen Mittelklasse untergebracht sind. Diese Etappe beschert uns einige Steigungen, da wir die Westausläufer der Sierra Maestra überqueren. Dafür werden wir durch eine eindrucksvolle Landschaft entschädigt. Nach einer traumhaft schönen Abfahrt erreichen wir das Hotel am Strand. |
| 8. Tag (46 km) | Vorbei am Pico Turquino Die landschaftlich reizvolle Küstenstrasse, auf der kaum Verkehr ist, führt uns zwischen Karibischem Mehr und Sierra Maestra nach La Mula. An der Flussmündung des Rio Turquino übernachten wir in einem kleinen Feriendorf in einfachen Hütten. |
| 9. Tag (58 km) | Menschenleere Küste Weiterfahrt in Richtung Santiago de Cuba, das wir jedoch nicht am selben Tag erreichen können. Wir übernachten einmal im sehr gepflegten Hotel "Los Galeones" mit herrlichem Blick auf die Felsküste. |
| 10.-11. Tag (67 km) | Santiago de Cuba: Wiege der Cubanischen Revolution Nach einer weiteren Etappe entlang der Küste erreichen wir Santiago, die zweitgrößte Stadt Cubas. Nach dem Einchecken im Hotel bleibt noch Zeit für einen Stadtbummel. Hier gibt es viel zu sehen: Die Moncada-Kaserne, die "Casa de la Trova", die malerische Altstadt und vieles mehr. |
| 12. Tag (90 km) | Guantanamera, Guajira Guantanamera Heute erwartet uns eine lange und landschaftlich reizvolle Etappe. Tafelberge und endlose Weiten erinnern uns an Westernfilme. Nachmittags erreichen wir Guantánamo, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Wir übernachten im Hotel "Guantánamo". Wenn wir uns noch aufraffen können, lohnt sich ein Spaziergang durch die freundliche Kolonial-Stadt. |
| 13. Tag (80 km) | Cubanische Savanne Kurz nach dem Verlassen Guantánamos passieren wir die Abzweigung zur US-Marinebasis, wo die USA unter zweifelhaften Bedingungen zahlreiche Menschen gefangen halten. Danach haben wir beträchtliche Steigungen zu überwinden. Entlang der faszinierenden kakteenreichen Südküste fahren wir bis in die Nähe von Imías. In einem kleinen Feriendorf übernachten wir in einfachen Hütten am Strand, etwa 20 Kilometer von der Paßstraße "La Farola" entfernt. |
| 14. Tag (75 km) | La Farola: Der Pass durch den Bergregenwald nach Baracoa Aufbruch zur landschaftlich phantastischen Paßstrecke, die uns über die "Sierra de Purial" und die "Cuchillas de Baracoa" von der trockenen Süd- zur tropischfeuchten Nordostküste führt. Auf dieser Strecke sind beträchtliche Steigungen zu überwinden. Mit einigen Pausen und einem angemessenen Tempo ist die Etappe aber für jeden zu schaffen. Am Nachmittag erreichen wir nach einer wunderbaren Abfahrt Baracoa, die älteste Stadt Cubas, wo wir je nach Gruppengröße in kleinen Pensionen oder einem der beiden gepflegten Hotels untergebracht sind. |
| 15. Tag (Ruhetag) | Baracoa - Juwel des Ostens Baracoa - die erste Hauptstadt Cubas - ist eine der reizvollsten Stätde des cubanischen Ostens, auch wenn sich das Städtchen in den letzten Jahren vom Geheimtip zum beliebten Reiseziel für Individualisten geworden ist. Hier können wir uns am Strand erholen, quirliges Nachtleben genießen oder an einer der vielen möglichen Exkursionen teilnehmen: Fahrt zur Mündung des Río Yumurí, Wanderung durch den Bergwald, Tagesausflüge zu Cubas wildestem Urwaldfluss "Río Toa" im Nationalpark "Alexander von Humboldt" mit Bootsfahrt und vieles mehr. |
| 16. Tag (Ruhetag) | Letzter Tag in Baracoa Wir genießen einen weiteren Tag in der reizvollen Stadt und ihrer Umgebung. |
| 17. Tag (80 km) | Vom Urwald ins Industriegebiet Weiterfahrt in Richtung Norden. Zunächst geht es durch sattgrüne hügelige Tropenlandschaft. Am Traumstrand Maguana können wir noch eine kurze Badepause einlegen. Dann geht es weiter in die Nickelstadt Moa. In unmittelbarer Umgebung der Stadt liegt eines der größten Nickelabbaugebiete der Erde. Hier übernachten wir im Hotel Miraflores. |
| 18. Tag (75 km) | Ab auf die Insel Vorbei am Nationalpark "Pico Cristal" gelangen wir auf die Insel Cayo Saetía, wo wir in komfortablen Bungalows untergebracht sind. |
| 19. Tag (Ruhetag) | Ein Hauch von Afrika Auf dem nahezu unbewohnten Eiland wurden Anfang der 90er Jahre afrikanische Wildtiere ausgesetzt. Aufgrund der optimalen Lebensbedingungen vermehren sich die Bestände schnell. Das bietet uns die Möglichkeit, zu einer kleinen "Fahrradsafari" aufzubrechen, bei der wir mit etwas Glück Zebras, Antilopen, Springböcke und Wasserbüffel beobachten können. Auch die Strände der Insel sind sehr attraktiv. |
| 20. Tag (96 km) | Strand und Palmen Durch sanft gewellte Kulturlandschaft gelangen wir an den schönen Badestrand von Guardalavaca. |
| 21. Tag (65 km) | Rückfahrt nach Holguín Von Guardalavaca aus machen wir uns nach dem Mittagessen wieder auf den Weg nach Holguín. |
| 22. Tag (Ruhetag) | Zurück ins kalte Europa Transfer zum Flughafen und Rückflug. |
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