Reiseablauf

Albanien, das „letzte Geheimnis Europas" und die „wilde Schönheit" Montenegros mit Rad und Bus entdecken

Tag Ablauf
1. Tag: Anreise mit dem Bus ab Süddeutschland in die Kvarner Bucht nach Kroatien.

2. Tag: Durbrovnik. Ankunft in der Perle der Adria, Stadtrundgang in der Altstadt

3. Tag: Dubrovnik - Kotor (75 km)
Von Kroatien über Bosnien-Herzegowina nach Montenegro, großes Panorama, Adria rechts – hochaufragende Berge links und dann die Kotor Bucht – man erfährt es am eignen Erleben, warum Montenegro (schwarze Berge) genannt wird. Altstadt Kotor überragend. Mittelalterlicher Kern, ggf. Fußaufstieg zur Festung möglich - herrlicher Abendblick auf die Altstadt und Bucht mit Luxusdampfer im Hafen.
4. Tag: Kotor – Virpazar (40/62 km)
Von Kotor Anstieg zur Küstenstrasse, dann an der Adria Küste entlang, Aufstieg der alten Strasse in Richtung der Hauptstadt Podgorica nach Virpazar am Skadar (montenegrinisch)/Shkodra (albanisch) See. Herrlicher Ausblick auf den größten See des Balkans und großem Vogelzugrastplatz, alte Brücke, kleiner Seehafen, kleine Naturschutzstation, traditionelle Fischrestaurants mit einzigartigem Fisch! Gelegenheit zur Seebootstour am Abend.
5. Tag. Virpazar - Shkodra (75 km)
Schwierigstes, da steigungsreichstes Stück der Tour mit drei längeren Anstiegen (insgesamt 1.200 Höhenmetern). Für alle machbar, aber die Möglichkeit der bequemeren Busmitfahrt auf der anderen Seeseite besteht für die, die nicht so trainiert haben. Am See (etwa 300m oberhalb) mit tollen Ausblicken auf die Vogelzügler und riesigen Seerosenbestände (1/3 des Sees fällt im Sommer trocken) geht es durch alte Esskastanienwälder und nackten Felsen nach Albanien. Mittag auf einem Marktflecken. Vor der Grenze erreichen wir nach ca. 10km bergauf den höchsten Punkt am Tag mit Blick zurück auf den See und den ersten Ausblick auf die 2.000 Jahre alte Capitole Nordalbaniens – Shkodra. Dann sind es noch 25km bis zur Stadtmitte. Abends traditionelles albanisches Abendessen.

6. Tag: Shkodra - Festung Kruja (60 km)
Am Morgen einen starken Espresso – dann vorbei am Denkmal von Mutter Theresa (Albanerin) und der größten Moschee des Balkans, der katholischen Kirche durch die verschwindende Altstadt hinaus aus der Stadt Richtung Zentralalbanien. Durch trockengelegtes Sumpfland von Lezha (Grab Skanderbeg). Die im Osten hochaufragende Bergkette (ca.1.000m) begleitet uns bis zur Festung Kruja. Basar vor der Festung mit Teppichen, viel Silber und Filigranschmuck, authentische Trachten und Antiquitäten.
7. Tag: Festung Kruja – Hauptstadt Tirana und Nationalpark Dajti Mountain
Busfahrt zur Dajti Talstation, dann mit dem „Dajti Ekspres", (Seilbahn) zum „Balkon von Tirana" (1.612m/ Dajti Mountain). Im Nationalpark mit seinen verschiedenen Vegetationszonen (Maccie, Buchengürtel, Eichengürtel) kann man sich von der jungen Stadt (1990 – 200.000 Einwohner, 2004 – rund 900.000 Einwohner) erholen. Anschließend Bus-Stadtführung und kurzer Busstopp in der buntesten Hauptstadt Europas. Alle Blockneubauten im Zentrum wurden mit farbigem Putz versehen um den Graustich der Stadt zu verändern. Das Ergebnis können Sie sich anschauen. Rückfahrt nach Kruja, und ggf. Basarbesuch.
8. Tag: Festung Kruja – Berat „Stadt der 1000 Fenster" (60 km)
Durch das Hügelland zur 2.400 Jahre alten orthodoxen Stadt Berat. Vorbei an Feldern, Obsthainen, Weinhängen geht es auf Wegen, teilweise Strassen nach Berat. Berat hat sich den Charme einer mittelalterlichen Stadt bewahrt mit engen Pflasterstrassen und alten Häusern. Von der (noch bewohnten) Burg mit vielen orthodoxen Kirchen, herrlicher Blick auf das gegenüberliegende Bergmassiv und die Myzeqe Ebene.
9. Tag: Berat – Durres (Hafenstadt –dort wo Amerika begann (80 km - flach)
Wir verlassen die Stadt der 1.000 Fenster und haben nun die muslimische, katholische und orthodoxe Seite Albaniens ein wenig kennen gelernt. Vorbei an den Feldern mit dem schwarzen Gold Richtung Adriaküste. Am Weg die Lagune Karavastra und Verteidigungsbunkern aus der Hoxha Zeit. Auch der belebteste Strand Albaniens – im Frühjahr/Herbst ein ruhigeres Gebiet. In Durres der Hafen von dem aus 1991 tausende Albaner nach La America (Italien) übersetzten. Die Bilder sind sicherlich unvergessen. Heute Internationale Hafenstadt mit römischen Amphitheaterruinen. Rückblick auf 6 ½ Tage Albanien. Abendessen im komfortablen Hotelambiente mit Raki rrushi zum mitnehmen (1 vorbereitete Flasche für jeden Gast).
10. Tag: Durres – Uljin (45km)
Rückfahrt von der Mitte Albaniens über Shkodra zur Küstenstadt Uljinj/ Montenegro in der Nähe der albanisch/montenegrinischen Grenze – mehrheitlich albanisch bewohnt - Familien mit ähnlichem Schicksal wie DDR/BRD nach der Teilung (hier Grenzschließung Albanien/Jugoslawien). Toller Abschiedsstrand an der Adria.
11. Tag: Uljin – Kvarner Bucht

12. Tag: Kvarner Bucht - Heimreise nach Deutschland.

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