Reiseablauf

Radurlaub Jakobsweg auf der Via de la Plata / Silberstraße

Tag Ablauf
1. Tag: Anfahrt an die Costa Brava/ Llançà.

2. Tag: Llança - Nähe Albacete.
3. Tag: Ankunft in Sevilla und Stadtrundgang durch die Haupstadt Andalusiens. Wie viele andere andalusische Städte ist Sevilla durch maurische Herrschaft und die christliche „Reconquista" (Wiedereroberung) geprägt. Das manifestiert sich besonders im Kontrast zwischen der größten Kathedrale Spaniens im spätgotischen Stil und der Giralda, dem Turm der alten Hauptmezquita. Von hier aus gehts ins „Barrio de Santa Cruz", dem alten Judenviertel. Übernachtung und Abendessen in Sevilla.

4. Tag: 1. Etappe: Sta. Olalla – Zafra (83 km). Die Glocken der famosen „Giralda" von Sevilla sind auf dem gleichen Weg hier her gebracht worden, den wir jetzt nach Norden radeln. Die erste Etappe führt uns, zuerst mit dem Bus, aus dem fruchtbaren Guadalquivir-Becken in die „Sierra Morena", wo wir die Provinz von Sevilla verlassen und dann kurzzeitig in Huelva sind, um kurz hinter Santa Olalla in die Extremadura überzuwechseln. Unsere Tour führt uns erst steil durch die Sierra Morena und dann relativ flach auf Landwirtschaftswegen und Pfaden durch Feldlandschaften und Olivenhaine nach Zafra. Abendessen und Übernachtung in Zafra.

5. Tag: 2. Etappe: Almendralejo – Aldea de Cano(80 km). Die sehr abwechslungsreiche Etappe führt uns auf wenig befahrenen Landstraßen und Forstwegen durch die Dehesas, entlang weiter Weideflächen und über verschlafene Dörfer nach Aldea de Cano. Wir legen 2 Halts ein: In der Römerstadt Mérida mit seiner bekannten Brücke und dem gut erhaltenen Theater und dann in Alcuescar, wo wir die westgotischen Basilika aus 6. Jahrhundert besichtigen. Abends machen wir einen Stadtrundgang in Cáceres, dessen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärtre Stadtkern, einer der schönsten ganz Spaniens ist. Hier leben arabische, mittelalterliche und Renaissance-Einflüsse zusammen. Besonders hervorzuheben: die berühmte maurische Zisterne im Untergeschoss des Alcázars (Festung). Abendessen und Übernachtung in Cáceres.

6. Tag: Transfer zum Naturpark Monfragüe. 3.Etappe: Monfragüe – Béjar (100 km). Der in der Tajo-Schlucht liegende Monfragüe-Naturpark schützt eine Urlandschaft aus Kork- und Steineichenwäldern, die eine reiche Fauna (schwarze Störche, Mönchsgeier, Luchse usw) beheimatet. Dann Weiterfahrt durch die typischen Dehesas, an Plasencia vorbei ins Ambroz-Tal. Langsam steigen wir aus den Tiefebenen der Extremadura und einer mediterran geprägten Landschaft Richtung kastilische Hochebene. Im Osten beginnt sich die Sierra de Gredos, ein 2600 m erreichendes Gebirge mit Granitgipfeln und Mischwäldern aufzubauen. Auf dem Béjarpass sind wir in Kastilien und seiner Provinz Salamanca angelangt. Abendessen und Übernachtung in Béjar

7. Tag: 4. Etappe: Béjar – Salamanca (70 km). Aus der ehemals befestigten Stadt Béjar fahren wir zuerst durch Weidegebiete nach Valdelacasa, wo die eigentliche Hochebene beginnt. Immer auf fast 1000 m Meereshöhe geht es flach durch Reste von Dehesas und Feldlandschaften Richtung Salamanca. Im Osten sehen wir weiterhin das mächtige, noch verschneite Gredos-Gebirge vor uns. Am Nachmittag kommen wir in Salamanca an und unternehmen einen ausführlichen Stadtrundgang durch eine der monumentalsten Städte Spaniens, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Auch hier mischen sich wieder alle großen Kunst- und Architekturschulen, vor allem die Gotik, die Romanik und die Renaissance. Pflichtbesuche: die historische Universität und die 2 Kathedralen. Abendessen und Übernachtung in Salamanca.

8. Tag: 5. Etappe: Salamanca – Zamora (68 km). Weiter geht es durch die Meseta bis nach Cubo del Vino, wo die Meseta langsam ins Duero-Tal mit seinen bekannten Weinanbaugebieten abfällt. Es handelt sich um eine flache und schnelle Etappe, so dass bald das ummauerte Zamora vor uns liegt. Nachmittags unternehmen wir unseren Stadtrundgang durch Zamora, das vielleicht nicht so bekannt ist wie Cáceres oder Salamanca, aber ebenso reich an historischen Bauwerken ist. Zamora gilt als das Zentrum der Romanik Zentralspaniens. Abendessen und Übernachtung in Zamora.

9. Tag: Transfer nach Tábara. 6.Etappe: Castrotorafe – Mombuey (90 km). Wir verlassen nun die klassische Route der Silberstraße, die von hier aus Richtung Norden nach Gijón zur Atlantikküste führt und fahren auf der motzarabischen Route Richtung Santiago. An Tabara mit seiner schönen Klosterkirche vorbei geht es zuerst über bewaltete kleine Bergrücken und wieder flach uns leicht ansteigend durch Weideland und über kleine Dörfer nach Mombuey. TRansfer nach Puebla de Sanabria mit seinam schönem auf einem Hügel gelegenen Altstadtkern mit typisch kastilischen Häusern und großer Burganlage. Abendessen und Übernachtung in Puebla de Sanabría.

10. Tag: 7.Etappe Puebla de Sanabria – A Gudiña (65 km über 1000 Hm). Meist auf kleinen Nebenstraßen überwinden wir heute 3 angenehm zu fahrende Pässe und über 1000 Höhenmeter. Wenn wir auch gestern schon die Berge von Sanabria vor uns gesehen haben durchqueren wir dieses über 2000 m hohe kleine Hochgebirge an seinem Südrand. Fahrt durch Weidelandschaften. Kurz vor Canda erreichen wir die galicische Provinz von Ourense. Abendessen und Übernachtung in A Gudiña.

11. Tag: 8.Etappe: A Gudiña – Ourense (100 km). Diese lange und natürlich abkürzbare Etappe führt uns wieder meist über wenig befahrene Nebenstraßen durch das typische grüne Hügelland von Galizien, das gegenüber der trockeneren kastilischen Hochebene von atlantischem Einfluss geprägt ist. Wir sollten die lange Abfahrt ins Miño-Tal und Ourense, das nur noch auf 100 m Meereshöhe liegt, nicht versäumen. Wenn uns Zeit bleibt machen wir einen kurzen Stadtgang durch das monumentale Ourense mit seiner römischen Bröcke über den Miño. Dann geht es noch 50 km mit dem Bus nach Lalín weiter. Abendessen und Übernachtung in Lalín

12. Tag 9. Etappe Lalín – Santiago (59 km). Die letzte Etappe zum großen Ziel führt auf Forst- und Waldwegen, asphaltierten Sträßchen, durch Kultur- und Waldlandschaften und über typische galicische Streusiedlungen mit kleinen Bauerngärten und den berühmten Hórreos (Maisspeicher). Fahrt über mehrere leichte Anstiege, an der Flanke des Pico Sacro (Heilger Berg der Galicier) vorbei Richtung Santiago (21 km). Bevor wir in die Stadt einziehen noch kurze Besichtigung der Kirche Santa Maria de Sar, ein zu entdeckendes architektonisches Wunder. Nachmittag in Santiago frei zur Verfügung. Übernachtung und Abendessen in Santiago
13. Tag: Stadtrundgang durch Santiago. Zuerst umrunden wir die Kathedrale mit ihren 4 Plätzen, um sie aus allen Perspektiven wahrzunehmen. Vom Hauptplatz dem „Obradoira" aus haben wir die barocke Fassade der romanischen Kathedrale, der grössten Spaniens vor uns. Wir treten durch den famosen „Pórtico de la Gloria" ein, wo der Sündenerlass nach dem langen Pilgerweg erreicht wird. Möglichkeit, an der Pilgermesse teilzunehmen. Weiterfahrt nach Suances oder Santillana de Mar.

14. Tag: Zur Zwischenübernachtung über Biarritz - Bordaux - nach Frankreich.

15. Tag: Heimreise vorbei an Paris - Reims - Metz zu den Ausgangsorten

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