Tipp: Fahrradtaschen


Selbstständig und mobil Fahrradtaschen

Ein Gewinner der grünen Wende in Zeiten des Klimawandels ist das Fahrrad, denn immer mehr Menschen steigen auf ihren Drahtesel als gesunde und ökologische Alternative zum Auto. Nach Berechnungen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur werden bereits 10 % aller Strecken mit dem Fahrrad absolviert. Auch wenn es derzeit nicht den Anschein hat: Irgendwann wird der Corona-Virus ausgestanden sein und dann kann sich auch wieder unbeschwert auf das Fahrrad geschwungen werden.

Wenn immer mehr mit dem Fahrrad unternommen wird, ist das Fahrrad nicht länger nur der Freizeit vorbehalten. Denn auch mit einem Zweirad ist man mobil und kann es beispielsweise für seine Einkäufe nutzen. In diesem Fall muss sich natürlich um eine Transportmöglichkeit gekümmert werden. Ein Fahrradkorb ist dafür grundsätzlich denkbar. Nur leider ist er nach oben hin offen und man ist eingeschränkt in seinem Fahrverhalten. Ein Lastenfahrrad ist eine moderne Alternative und bietet sich für größere Einkäufe an.

Ein Allrounder ist hingegen die Fahrradtasche. In ihr lässt sich die Ware gut sowie verschlusssicher verstauen und sie gibt es in mehreren Ausführungen. Wenn auch Sie sich eine Fahrradtasche kaufen möchten, erfahren Sie hier die wichtigsten Kriterien für Fahrradtaschen. Weitere Infos sind auf Fahrradtaschen.net einsehbar.

Das geeignete Material

Grundsätzlich sollte eine Fahrradtasche aus strapazierfähigem, festem sowie wasserdichtem Material sein und nicht knicken. Kunden werden schnell merken, dass es für wasserdichtes Material mehrere Begriffe gibt. In ansteigender Form kann eine Fahrradtasche somit wasserabweisend, spritzwassergeschützt, wasserdicht und wasserfest sein. Erst ab der Klassifikation „wasserdicht“ kann die Fahrradtasche bedenkenlos für den Transport bei Regenwetter genutzt werden. Übrigens besteht mit Imprägniersprays die Möglichkeit, die Wasserdichte der Fahrradtasche bis zu einem gewissen Grad zu verbessern. Typische und gute Materialien für eine Fahrradtasche sind Nylon und Polyester. Sie haben sich durchgesetzt, weil sie die oben genannten Anforderungen für das Material am besten erfüllen.

Mögliche Zusatzfunktionen einer Fahrradtasche

Fahrradtaschen werden zudem danach unterschieden, ob sie zum Einkaufen über nützliche Zusatzeigenschaften verfügen. Reflektoren an der Fahrradtasche sind zum Beispiel in der Dunkelheit nützlich. Fehlen solche Reflektoren, werden nur die Katzenaugen am Fahrrad von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen. Somit wird der durch die Fahrradtasche beanspruchte Zusatzraum nicht erkannt und es kann durch Fehleinschätzungen zu Unfällen kommen. Alternativ zu den Reflektoren kommen bei Fahrrädern zunehmend die LED-Lichter zum Einsatz. Sie zeichnen sich im Vergleich zu den traditionellen Reflektoren durch eine wesentlich größere Helligkeit aus.  

Zudem lassen sich die meisten Fahrradtaschen heute verschließen, damit sie vor Diebstahl geschützt sind. Verfügt die Tasche über einen Griff, kann diese auch außerhalb vom Fahrrad genutzt werden. Aus demselben Grund lässt sich manch eine Fahrradtasche zum Umhängen oder als Rucksack zu Fuß verwenden. Eine Fächerabteilung erlaubt schließlich die Sortierung der Ware und ermöglicht ein übersichtlicheres Vorgehen. Für den Verschluss stehen mehrere Modelle zur Verfügung. Beispiele:

- selbstarretierende Systeme zum Beispiel durch ein Zugsystem
- Klettverschlüsse
- Metallklemmer
- Clips
- Haken.

Welche Fahrradtaschen gibt es?

Grundsätzlich lassen sich Fahrradtaschen in Seitentaschen, Gepäcktaschen, Lenkertaschen, Satteltaschen und Rahmentaschen unterscheiden. Seitentaschen werden an den seitlichen Haltestreben vom Gepäckträger montiert. Das An- und Abschnallen funktioniert über eine Schnellkupplung. Seitentaschen weisen ein gutes Volumen auf, sind praktisch und lassen sich gut mitnehmen. Noch größer ist der Stauraum bei Gepäcktaschen, die hinten am Gepäckträger montiert werden. Um möglichst viele Sachen transportieren zu können, fehlt oft eine Fächeraufteilung.

Sehr klein sind hingegen die Satteltaschen, die am Sattel befestigt werden. Manche Fahrradfahrer nutzen sie zum Verstauen wichtiger Utensilien speziell zum Fahrradfahren wie einen Ersatzschlauch, Pumpen, Flickzeug und einen Regenschutz. Eine Alternative dazu sind die Rahmentaschen, die nur für Fahrräder mit Mittelstange geeignet sind. Lenkertaschen wiederum werden am Lenker befestigt. Sie beeinträchtigen das Fahrradfahren, dafür hat der Fahrer sie immer im Blick.