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Nahe-Radweg

Kurz-Info:
Länge in Kilometern: 120 km
Land: Deutschland
Region: Rheinland-Pfalz
Besondere Merkmale: Flussradweg
Eltern-Kind-Tour
Genießertour (Landschaftlich reizvoll, geringe Steigungen, etc.)
Tour/Route mit besonderen kulturellen Höhepunkten
Sportlich ambitionierte Tour/Route
Kanu & Rad Tour
Wandern & Rad
Geeignet für : Touren-, Trekking-, Reiserad
Eltern/Kind Tour
Kartenmaterial:



Nahe-Radweg  Bild 0

Bundesland/Region

Erfrischende Idee: Auf Radtour durchs Nahel-Land.
Denn großartige Natur erlebt man bei uns überall und 365 Tage im Jahr. Gute Gelegenheit dazu haben Sie zum Beispiel auf einer der zahlreichen Radtouren durch herrlichste Weinberge, wildromantische Täler, entlang historischer Ortschaften, vorbei an mächtigen Ritterburgen und verträumten Dörfern in einer der schönsten europäischen Mittelgebirgslandschaften.

Charakteristik

Der Naheradweg führt weitestgehend abseits der Straße auf ruhig gelegenen, asphaltierten Rad-, Wald- oder Wirtschaftswegen. Abschnittsweise wird die Route auf Straßen mit wenig Autoverkehr mitgeführt. Im engen Tal der Nahe zwischen Fischbach und Kirn verläuft der Radweg ein kurzes Stück neben der Bundesstraße. Der Streckenabschnitt zwischen Niederhausen und Bad Münster zählt zu den landschaftlich schönsten Abschnitten des Naheradweges. Dieser Teil wurde auf einer alten Bahntrasse eingerichtet und besitzt einen wassergebundenen Wegcharakter.


Höhenprofil/Schwierigkeitsgrad

Von der Nahequelle bis Idar-Oberstein = 460 m aufwärts, 660 m abwärts.
Nach dem Start an der Nahequelle bei Selbach im Saarland verlässt die Radroute in Neubrücke das sehr enge Nahetal und zieht eine Schleife über Birkenfeld mit zwei Varianten; es handelt sich insgesamt eher um eine sportliche Etappe mit kurzen, merklichen Anstiegen vor Idar-Oberstein.

Von Idar-Oberstein nach Bad Sobernheim = 50 m aufwärts, 165 m abwärts.
Ab der Edelsteinmetropole Idar-Oberstein beginnt die in jeder Hinsicht familienfreundliche und genußvolle zweite Etappe im Tal der Nahe. Kurz hinter Kirn bei Martinstein erstreckt sich das Weinland Nahe; bis zur Felkestadt Bad Sobernheim geht es gemütlich an den rebenbewachsenen Hängen der Weinorte vorbei.

Von Bad Sobernheim nach Bingen am Rhein = 100m aufwärts, 170 m abwärts.
In Staudernheim starten die Draisinen zu ihrer Fahrt durch das Glantal, begleitet von der Glan-Blies-Radroute. Eine 500 m kurze, starke Steigung bei Oberhausen wird mit einem Bilderbuchblick ins Nahetal belohnt. Nach Bad Münster am Stein-Ebernburg geht es an vielen Gradierwerken vorbei durch das Salinental nach Bad Kreuznach. Von hier verläuft der Radweg durch eine breite Auenlandschaft bis zur Mündung der Nahe in den Rhein bei Bingen.

Sehenswürdigkeiten

Bostalsee
Burg Nohfelden
Nahequelle
Museum Birkenfeld
Neues Schloss Birkenfeld
Sirona Weg
Frauenburg
Felsenkirche
Deutsches Edelsteinmuseum
Heimatmuseum Idar-Oberstein
Hist. Kupferbergwerk
Kyrburg
Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße
Rh.Pfälz. Freilichtmuseum
Barfußpfad
Draisine
Klosterruine Disibodenberg
Schmittenstollen
Lemberg
Weinlehrpfad
Rotenfels
Ebernburg mit Sickingen von Hutten Denkmal
Stein-Skulpturenpark
Künstlerbahnhof
Rheingrafenstein
Salinental
Römerhalle
Schloßparkmuseum
Brückenhäuser
Naheweinstraße
Hist. Museum am Strom
Burg Klopp
Mäuseturm und Binger Loch

Sonstiges

"Nahe Hit - Rad'l mit" am zweiten Sonntag im Juni.

Gastronomie

zahlreiche gastronomische Einrichtungen entlang der Route.

Kartenmaterial

1) Radtourenkarte Naheland, Galli, Kartographischer Verlag
2) Bikeline-Radtourenbuch, Nahe-Radweg, Verlag Esterbauer ()
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Ausschilderung

Die neue Beschilderung grün auf weissem Schild mit eingehängtem Routenlogo und die Wegweisung nur mit dem Routenlogo (gelbes Schild).


Teilabschnitte

In ihrem Oberlauf windet sich die noch junge Nahe in vielen Schleifen zwischen den Ausläufern des Hunsrücks und des Nordpfälzer Berglandes hindurch. Der Nahe-Radweg beginnt an der Nahequelle bei Selbach und folgt dem Lauf des Flusses bis Neubrücke. Tipp: Ein Abstecher an den beliebten Bostalsee mit Bademöglichkeit. In Neubrücke trennen sich die Wege. Der Fluss schlängelt sich durch ein enges, fast unberührtes Tal, während die Radroute eine Schleife über Birkenfeld mit zwei Varianten zieht (siehe auch unter Alternativroute).

Bei Kronweiler treffen die Nahe- und die zwei Radwegvarianten wieder zusammen und führen über einige kurze, merkliche Anstiege nach Idar-Oberstein. Diese Etappe eignet sich daher besonders für den sportlichen Radler.

2. Etappe
In der Edelsteinmetropole Idar-Oberstein beginnt die in jeder Hinsicht familienfreundliche und genußvolle zweite Etappe im Tal der Nahe.

Ca. 10 km naheabwärts, am Ende des Stadtteils Weierbach, zweigen die Radrouten „Saar-Hunsrück“ und „Nahe-Hunsrück-Mosel“ nach Norden ab. Ebenfalls lohnt ein Abstecher zum Kupferberg Fischbach, eine der größten stillgelegten Kupfermine Mitteleuropas.

Kurz danach lockt das Städtchen Kirn mit der hoch über der Stadt trohnenden Kyrburg. Ab Martinsstein beginnt die Weinbauregion Nahe. Der Radweg zieht sich gemütlich an den rebenbewachsenen Hängen vorbei und quert die Weinorte Merxheim und Meddersheim.

Bad Sobernheim, die erste Kurstadt im Reigen der drei Nahe-Bäder, lädt mit dem Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum, dem Barfußpfad und seiner reizvollen Altstadt zum Besuch am Ende der zweiten Etappe ein.

3. Etappe
Kurz nach Staudernheim starten die Draisinen zu ihrer Fahrt über Meisenheim nach Lauterecken und Altenglan. Begleitet werden sie von der Radroute „Glan - Blies“. Eingebettet zwischen Glanmündung und Naheschleife ragt der Disibodenberg mit der berühmten Klosterruine empor und erinnert an die Geschichte der heiligen Hildegard von Bingen. Bei Oberhausen an der Nahe steigt der Radweg hinauf zur ehemaligen Weinbaudomäne Niederhausen-Schloßböckelheim auf einer Länge von 500 m kurz, aber stark an. Ein herrlicher Blick ins Nahetal entschädigt für die Anstrengung!

In Niederhausen wechselt der Radweg über den Damm des einzigen Wasserkraftwerks der Nahe die Uferseite und führt auf der ehemaligen Eisenbahnlinie zum Rotenfels, der höchsten Steilwand in Deutschland nördlich der Alpen.

Dahinter lockt Bad Münster am Stein-Ebernburg mit dem historischen Kurmittelhaus, dem Rheingrafenstein und den imposanten Salinen. An vielen weiteren Gradierwerken vorbei führt der Radweg durch das Salinental nach Bad Kreuznach. Hier laden die Brückenhäuser, das historische Faust-Haus oder die Römerhalle zu einem Besuch ein.

Bis Bingen ist es nun nicht mehr weit: Durch eine breite Auenlandschaft rollt es wie von alleine auf den Rhein, UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal, zu, wo der Naheradweg den Rheinradweg erreicht.



Anschluss- Erweiterungsoptionen

Vom Naheradweg aus bestehen zahlreiche Anbindungen und Vernetzungen zu anderen Radrouten:

Bei Nohfelden stößt der Naheradweg auf den Saarland-Radweg.

Wer zur Mosel radeln möchte, wählt in Fischbach zwischen Idar-Oberstein und Kirn den Nahe-Hunsrück-Mosel-Radweg. In mäßigen Steigungen geht's von dort über die Hunsrückhöhen ins Moseltal.

In Staudernheim zweigt der Glan-Blies-Radweg ab und führt in südwestlicher Richtung über Meisenheim und Kusel ins Saarland.

In Bingen am Rhein stößt der Naheradweg auf die Veloroute Rhein, wo man entweder in Richtung Mainz oder Koblenz abbiegen kann.

Klima und beste Reiseszeit

ganzjährig geeignet.

Anreise

Der Nahe-Radweg kann sehr gut mit der Bahn erreicht werden. Die Lage an den DB-Strecken Frankfurt/Mainz - Saarbrücken und Bingen-Kaiserslautern bietet beste Anreisemöglichkeiten.

Mit dem Auto ist die Anreise über die A61 (Bingen / Bad Kreuznach) und die A62 (Ausfahrt Birkenfeld / Nohfelden) ideal.

Besonders geeignete Startorte mit günstigen Verkehrsanschlüssen

Bingen. Bad Kreuznach. Bad Münster am Stein-Ebernburg. Bad Sobernheim. Kirn. Idar-Oberstein. Nohfelden.

Tourist-Infos

Naheland - Touristik GmbH, Kirn
Bahnhofstraße 37, 55606 Kirn
Telefon: 06752 / 137610
Telefax: 06752 / 137620

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