Trekkingbikes Kaufberatung

Basisinfos Trekkingbike

Ein Trekkingbike ist das ideale Fahrrad für Alltag und Touren. Je nach Hersteller und Modell verfügen Trekkingbikes über recht unterschiedliche Eigenschaften und Detail-Ausstattungen. Es gibt die tendenziell komfortabel oder auch die eher sportlich geprägten Bauweisen. Außerdem gibt es erhebliche Qualitäts-Unterschiede mit entsprechendem Preis-Spektrum. Welches Trekkingbike das für Sie richtige ist, hängt vor allem davon ab, welche persönlichen Prioritäten Sie haben und für welchen Einsatzzweck das Bike hauptsächlich gedacht ist. Dabei sind vor allem folgende grundlegende Fragen zu klären:

  • Welche Schaltung ist die richtige für Sie?
  • Federgabel oder konventionelle Gabel?
  • 26 oder 28-Zoll-Laufräder?

Trekkingbike-Schaltung

Wenn Sie überwiegend in flachem und leicht hügeligem Gelände fahren und geringer Wartungsaufwand hohe Priorität für Sie haben, dann ist eine Nabenschaltung die richtige Wahl. Trekkingbikes mit 8- und 9-Gang-Nabenschaltungen verschiedener Fabrikate sind weit verbreitet. Auch eine 11-Gang-Nabe (Shimano Alfine) kommt für diesen Zweck in Frage.
Wenn Sie auch längere und steile Steigungen überwinden wollen, brauchen Sie ein Schaltsystem, dass ein entsprechendes Übersetzungsverhältnis bietet. Kettenschaltungen mit 24, 27 oder 30 Gängen (3-fach-Kettenblätter mit 8-/9-/10-fach Zahnkränzen) sind dafür eine gute Wahl. Spitzenmodelle werden auch mit der Rohloff Speedhub 14-Gang-Nabe angeboten.
Weitere Hinweise zu diesem Thema finden Sie unter Fahrradschaltungen.

Federgabel oder konventionelle Gabel

Viele Hersteller bieten in Ihrer Modellauswahl sowohl Trekking-Bikes mit Federgabel als auch mit konventioneller Gabel („Starrgabel“) an. Wenn Sie überwiegend auf befestigten und asphaltierten Wegen/Straßen unterwegs sind, empfiehlt sich eher ein Rad mit einer starren Gabel. Das spart Gewicht, Wartungsaufwand und Kosten. Die Starrgabel-Version ist auch dann optimal, wenn Sie vorne sogenannte Low-Rider-Gepäckträger anbringen wollen. Die werden zwar auch für Federgabeln angeboten, sind dort aber kontraproduktiv.
Wenn Sie häufig auf unbefestigten und schlechten Wegstrecken unterwegs sind und Fahrkomfort hohe Priorität besitzt, dann wählen Sie am besten ein Trekkingbike mit Federgabel.
Trekkingbikes mit Vollfederung (aktives Federsystem vorn und hinten) werden nur von wenigen Herstellern angeboten.
Eine Erhöhung des Fahrkomforts kann auch durch Verwendung einer gefederten Sattelstütze erzielt werden. Allerdings kann damit nicht der gleiche Effekt wie mit einer Hinterradfederung erzielt werden.
Weitere Hinweise zu diesem Thema finden Sie unter Fahrradferderung.
 

26- oder 28-Zoll-Laufräder

Ursprünglich waren Trekkingbikes ausschließlich mit 28 Zoll-Laufrädern ausgerüstet. Im Prinzip baugleiche Fahrräder hat man als ATB (All-Terrain-Bike) benannt. Lassen Sie sich von den Typ-Bezeichnungen nicht irritieren – wichtiger sind die konstruktiven Details. Moderne Trekkingbikes werden von einigen Herstellern sowohl mit 26 als auch mit 28-Zoll-Laufrädern angeboten. Beide Laufradgrößen haben Vor- und Nachteile. Welche Größe die bessere Wahl ist, hängt von den individuellen Anforderungen ab. Ausführliche Infos dazu finden Sie unter Laufradgröße.
 

Sonstige Komponenten bei Trekking-Bikes

Je nach Hersteller und Modell-Variante gibt es ein großes Spektrum unterschiedlicher Ausstattungskomponenten. So werden beispielsweise Felgen- und Scheibenbremsen angeboten. Nähere Hinweise finden Sie unter Fahrradbremsen. Auch bei den Beleuchtungsanlagen gibt es wichtige Unterschiede, beispielsweise beim Dynamo. Bei den meisten Herstellern haben Sie die Wahl zwischen einem konventionellen Dynamo und einem Naben-Dynamo. Auch bei den Gepäckträgern gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede.
 

Hinweise für den Fahrradkauf

  •    Hinweise zur Rahmengröße, Sitzposition usw. finden Sie unter Ergonomie
  •    Charakteristische Merkmale von Trekkingbikes